Warum ich an MANIFESTIEREN glaube


Warum ich an “manifestieren” glaube.

Ich habe ein ganz großes Vorbild. Einen Mann, der ausgezogen ist ein Haus zu bauen.
Er war der einzige von 5 Kindern einer Akademiker Familie der nicht studierte. Der Grund war, dass er früh heiratete und eine Familie gründete. Um dieses Faß noch zum Überlaufen zu bringen: ehelichte er die Tochter der Hausmeister Familie an der gleichen Schule an der sein Vater Direktor war. In einer Zeit in der Mädchen und Jungs noch auf getrennten Schulhöfen pausierten.

Irgendwann erwachte der große Traum in ihm ein Haus für seine Familie zu bauen. Weil er nur wenig Einkommen aber zwei kleine Kinder hatte, war diese Idee aber tatsächlich eher ein Traum.

In seinen Gedanken formte sich die Bilder von einem glücklichen Familienleben in den eigenen vier Wänden aber immer weiter. Auch seine Frau war freudig von dieser Vorstellung erfüllt.

Er hatte diesen Traum bestellt und lebte diese Idee täglich. Und irgendwann fing das Schicksal an, Ihnen alle möglichen, zufälligen Chancen zu zu tragen.

Eine Anzeige für die gehobene Beamtenlaufbahn in Wiesbaden beim Bundeskriminalamt. Neue Kollegen, die allesamt in einer idyllischen Lage eines kleinen Ortes, mit günstigen Grundstück Preisen kauften, ein Buch wie man selbst Häuser baut, ein neuer Bekannter der Maurer war.

Er ergriff die Chance. Er machte die Ausbildung zum Kriminalbeamten, las viele Bücher über das Bauen und Bautechnik, unterhielt sich mit allen Menschen die er kannte aus den unterschiedlichsten Gewerken und mit seiner Bank.

Sie hatten keine Rücklagen. Die Zinsen waren seinerzeit bei 13% Schuldzinsen. Aber: Er war jetzt Beamter und die Bank genehmigte das Geld.

Da seine Frau und die Kinder damals im Saarland wohnten und er nun in Wiesbaden arbeitete und in der Nähe bauen wollte, lebte er in der Woche in einer zierlichen Wohnung in Wiesbaden selbst. Jeden, jeden, jeden Tag, bei Wind und Wetter, fuhr er nach der Arbeit, also nach 16Uhr, etwa eine Dreiviertel Stunde an seine Baustelle. Alleine. Ohne Hilfe. Er hatte kein Geld Jemanden zu bezahlen, das war nicht in seiner Kalkulation. Seine Familie, auch seine Geschwister oder alte Freunde waren zu weit weg. Nur am Wochenende fuhr er etwa zwei bis drei Stunden um ein bisschen Zeit mit seinen Lieben zu verbringen.

Die Baugrube und die Bodenplatte hatte ein externes Unternehmen erstellt. Danach war das Geld für Handwerker erschöpft.

Ich selbst möchte mir nicht vorstellen, wieviel DISZIPLIN eine solche Situation kosten mag. Jeden Tag. Alleine. Eine körperlich harte Arbeit – die man nur aus Büchern kennt, auszuführen und kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Er mauerte. Stein um Stein. In den Ferien kam immer wieder seiner Frau, mit den kleinen Kindern, zur Hilfe und seine Brüder kamen auch hin und wieder. Er brachte sich bei, wie man Abwasserrohre und Leitungen verlegt. Wasserrohre, Heizrohre (damals noch Kupfer, die er verschweißte), wie man das gesamte Heizsystem zum laufen bringt, Elektrik, Fenster und Türen setzt, ein Dach deckt, Sanitäranlagen installiert, Fliesen legt. Den Dachstuhl stellte dann wieder eine externe Firma. Danach war wieder kein Geld mehr da. Es musste Irgendwo Geld her.

Zischendurch musste er sich Spot und Hohn gefallen lassen. Alle um ihn herum hielten sein Unterfangen für unmöglich.
Kein Wissen und Know-How, keine Erfahrung, keine Hilfe, keine Zeit und kein Geld, brachten ihm Sprüche ein wie: “ wie Größenwahnsinnig muss man sein um unter diesen Umständen ein Haus bauen zu wollen?”

Aber das Universum war Ihnen weiter holt und schenkte Ihnen weitere, kleine Wunder. Eine unverhoffte Bürgschaft der Eltern, die Idee die Fassade zu verklinkern statt zu verputzen – verputzen konnte er nicht und konnte er sich auch nicht leisten. Der Schwiegervater der als alter Schreiner Stützen für Rundbögen baute, weil er kein Geld für Stürze hatte.

Nach etwa 3 Jahren Bauzeit zog die Familie 1982 in das, noch nicht ganz fertige Haus, das etwa 1984 fertig gestellt war, ein.

Heute ist es ein stolzes, grosses Haus, in dem mein Pa im November 2011 seinen letzten Atem tat. Zuhause.

Es ist die Geschichte meines Vaters, meiner Eltern, die wir als Kinder hautnah mit erleben durften.

Ausgelacht, verhöhnt von Freunden, Verwandten und Kollegen, ohne Geld, Know-How und ausreichend Zeit, hat er das unmögliche geschafft.

Rein logisch – dürfte dieses Haus nicht stehen. Niemand, der dieses Vorhaben logisch geplant hätte, hätte vermutet, dass es erfolgreich wird. Die Chancen waren minimal.

In Büchern wie “The Secret” steht Du solltest: 1.)Fragen/ Bestellen 2.) Glauben 3.) Erwarten

Ich sage Euch 1.) Frage 2.) Glaube 3.) Handel nach Deinem Glauben – dann schaffst Du auch unmögliches. Manifestieren funktioniert! Es ist das Anziehen von Materie aber Du musst auch in vollem Vetrauen, jeden Tag danach leben und: Du musst offen für wahnsinnig, andere, mutige Ideen und Intuitionen sein!

Für mich ist mein Pa aber auch meine Ma heute noch Helden.

Und mein Pa? Er hat noch viele Unglaublichen Erfolge geleistet, er war ein liebevoller, wunderbarer Mensch und alle die ihn kennen, werden das mit voller Inbrunst bezeugen!

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