Dein Avatar


Dein Kunden Avatar – Käufer Deiner Leistung

Wenn Du Einzelunternehmer oder Kleinstunternehmer bist solltest Du Deinen Kunden Avatar kennen, wie Deinen besten Freund. Der Grund liegt auf der Hand: Er ist Dein Käufer.

Wenn Du Dich gerade in Deiner Startphase befindest, eine neue Dienstleistung entwickelst oder Dich wunderst, warum Deine Umsätze Deine Erwartungen nicht erfüllen, liegt hier die Basis.

Auch wenn Du eine Zielgruppenanalyse erstellst hast, hast Du damit lediglich eine unpersönliche Kundengruppe identifiziert. Diese Kundengruppe hat allerdings kein „Gesicht“ und Du weißt nie, mit wem Du sprichst. Aus diesem Grund kannst Du deine Analyse weiter vertiefen und nutzt das Konzept des „Avatars“ auch „Persona“ oder „Buyer Persona“ genannt.

Der Vorteil ist, dass Du dann immer weißt mit wem Du sprichst. Du „siehst“ Deinen Käufer vor Dir, wenn Du einen Blogartikel schreibst, wenn Du etwas postest, wenn Du einen Funnel baust, eine neue Werbeaktion startest oder ähnliches. Und: Du weißt wie er reagieren wird, weil Du weißt wie „er tickt“.

Es geht bei dem Flowleading nicht darum, dass Du dauernd aktiv Deinen Kunden ansprechen musst (Push Marketing), sondern darum dass Dich Dein Wunschkunde findet und kauft (Pull Marketing). Du sollst zum Magneten Deines Avatars werden. Zum Lead- und Käufermagneten.

Wie Du dann aus Deinem Avatar, Angebote ableiten kannst, die auch wirklich Geld in Deine Kasse spülen, erfährst Du in weiteren Tutorials oder buche Dir einfach ein „Geile Umsätze Quick Coaching“.

Was ist nun also ein Avatar?

Ein Avatar ist eine tatsächlich existierende Person mit allen Stärken und Schwächen, die jeder von uns hat. Diese Person existiert allerdings nur in Deinen Gedanken. Im Gegensatz zu einer Zielgruppe, ist Sie aber nur eine Person – mit einem Namen und einem Gesicht. Er ist dieser eine Kunde, der so gut zu Dir und Deinem Angebot passt, dass Du einfach mehr von ihm oder ihr haben möchtest. Er ist Der-/ Diejenige mit der Du einen ganzen Abend mit einem guten Wein und Gesprächen verbringen würdest.

Du hast ein ganz klares Bild von ihm oder ihr. So kannst Du alles was Du tust, viel leichter zuschneiden, weil Du weißt er freut sich darüber ein solches Angebot zu finden. Es ist Dein Lieblingskunde.

Wie erstellt man einen Kunden-Avatar?

Du brauchst im Regelfall Zeit. Du brauchst ein gutes Bauchgefühl. Du solltest heraus finden, mit wem Du wirklich arbeiten willst. Wer ist es mit dem Du Abende verbringst, bei dem guten Glas Rotwein, dass ich erwähnte? Du als Kleinunternehmer, der vielleicht noch 10 oder 30 Jahre mit seinem Unternehmen und Deinen Angeboten, erfolgreich am Markt tätig sein möchtest – willst Du wirklich mit Menschen arbeiten, die Dich nerven? Wie lange soll das gut gehen?

Oft ist Dein Avatar ein altes Ich von Dir. Manchmal aber auch alte Kunden oder Bekannte. Die Kernfrage ist: Wo ist der größte Schmerz bei diesem Avatar, den Dein Angebot stillt?

Vielleicht hast Du jetzt ein klares Bild vor Augen.

Dann stellst Du Dir Fragen nach der Demografie. Wie alt ist Dein Avatar? Welches Geschlecht? Beruf? Einkommen?

Welchen Bildungsstand hat er? Hobbys? Wie wohnt er? Welche Autos fährt er? Familienstand? Wie viele Kinder? Wie alt sind Diese? Wie sind die Rollen in der Familie? Was sind seine Ziele im Leben? In welcher privaten oder beruflichen Situation trifft er auf seinen Kernschmerz? Schau Dir hierzu auch die Sinus Millieus (www.sinus-institut.de) und auch die DISG Profile an.

Was sind seine Werten, Ansichten, Charaktereigenschaften, Glaubenssätze, Überzeugungen? Hat er ein Motto? Wie lebt er? Was ist sein Stil? Wie kommuniziert er? Welche Technischen Geräte nutzt er ständig? Welche Internetseite und Social Network Accounts besucht er? Wieviel Zeit verbringt er im Internet? Nach welchen Informationen sucht er wo?

Was mag er? Was mag er nicht? Was motiviert ihn? Worüber grübelt er ständig? Was macht ihm Bauchschmerzen? Wie würde er sein Problem beschreiben?

Was ist die Geschichte zu Deinem Avatar?

Wenn Du mit diesen Dingen fertig bist, gebe Deinem Avatar einen Namen und finde ein Bild, was Deinem Avatar entspricht.

Und nun kommuniziere immer zu diesem Avatar.

Ich habe Dir zur Vereinfachung eine VORLAGE erstellt, die Du in dieser ERFOLGSMAGIE erhältst. Lade Dir die Vorlagen einfach runter. Falls Du noch nicht angemeldet bist, melde Dich jetzt zur Wöchentlichen ERFOLGSMAGIE an. >Hier gibt es mehr Informationen<

Schaue was passiert und achte auf Dein Bauchgefühl. Dein Baugefühl muss immer flüssig sein. Alles muss fließen. Falls Du an einem Punkt feststellst, dass Du nicht mehr weißt, was Du schreiben sollst oder dass Du den Kontakt zu Deinem Avatar verloren hast, dann prüfe dieses Gefühl. Unbedingt.

Kann es sein, dass Du einen Glaubenssatz in Dir aufgedeckt hast, der in Dir einen Blockade gegen Deinen Lieblingskunden aufbaut? Du denkst vielleicht: „Er wird mein Angebot nicht kaufen. Nicht zu diesem Preis!“

Im Marketingmodul Preispolitik haben wir darüber gesprochen, wie Du Deinen besten Preis findest. Solltest Du also auf einmal der Überzeugung sein, dass das nicht funktionieren wird, frage Dich woran es liegt!“ Trenne Meinungen Einzelner, eigene Ängste (weil du möglicherweise nicht schnell genug zum Erfolg kommst) und Vorurteile unbedingt von der Realität (von der wir ja wissen, dass Sie nicht existiert, sondern nur unsere Repräsentation äußerer Reize sind!). Du bekommst immer das wovon Du überzeugt bist. Deine Gedanken werden Dir dann die entsprechenden Referenzen an Land ziehen.

Gehe diesem Gefühl dringend nach! Denn: Es kann auch sein, dass Du Dich und Dein Angebot derart stark weiterentwickelt hast, dass sich Deine Zielgruppe verändert hat.

Kleiner Exkurs:

Genauso ist es mir passiert. Ich begann 2019 ein Konzept ausschließlich für Makler und Finanzdienstleister zu entwickeln. Ende 2019, nach monatelanger Arbeit habe ich aber erkannt, dass ich NICHT mit diesen Menschen stundenlang bei dem erwähnten Glas Rotwein sitzen möchte. Ich möchte mit Menschen arbeiten, die einen „weiten Geist“ haben, disziplinierte Visionäre, Lichtkrieger die Ihrem Herzensbusiness >professionell< (also keine Hobbyprediger) folgen. Und professionell meint für mich auch, in letzter Konsequenz, einen wirklich geilen Umsatz zu erzielen. Je mehr Geld sich in Deiner Verwaltung befindet, desto größer wird Dein Wirkungskreis. Wen könntest Du damit alles glücklich machen? Welchen Mitarbeitern könntest Du ein wirklich tolles Umfeld und eine geile Art zu arbeiten erschaffen? – anderes Thema zu einer anderen Zeit.  

Wie auch immer: Erst habe ich mich verändert, dann meine Gedankenwelt, meine Art und Inhalte zu kommunizieren und dann musste ich feststellen, dass meine „wohl analysierte Zielgruppe“ (die Makler und Finanzdienstleister) nicht auf meine Botschaften reagieren.

Wenn ein Makler nun sein Business gründet, weil er extrem krass-geile Visionen hat, ist er natürlich mein Kunde. Nicht aber diese „Stöcke“ die einer völlig austauschbaren Armee an Geldarbeitern angehören.

Weiter geht es mit Deinem Avatar:

Wenn Du irgendwann anfängst, dass kleine Avatar Klone Deine Angebote kaufen und Du damit einen immensen Mehrwert für sie stiftest, dann drucke Dir die Bilder dieser Menschen aus und hänge Sie neben Deinen „UR-Avatar“. Sei dankbar für Deine Lieblingsavatar-Klone und für all die Fülle die Dir das Leben bietet.

Dann stelle Fragen: Welche Fragen haben meine Käufer noch? Ist mein Angebot genau das was Sie brauchen? Oder gäbe es etwas Besseres? Lieben Sie meine Leistung?

Last but not least:

Du kannst Dich nicht entscheiden?

Es ist ratsam nur einen Avatar zu haben. Wenn Du es partout nicht umgehen kannst mit mehreren „Lieblingskunden“ zu arbeiten, schaue, dass Du maximal 3 Avatare hast. Um dann Deinen Haupt-Avatar zu finden. Stelle Dir folgende Frage: Du bekommst in der Nacht um 22Uhr ein dringendes Hilfegesuch von allen Drein. Du hast nur die Zeit und Nerven einem davon zu helfen. Wer wird es sein?

Fazit

Dein Avatar sollte Dein bester Freund sein. Sprich mit ihm, hilf ihm kontinuierlich und Dein Erfolg wird nicht zu umgehen sein.

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www.claudia-stahl.de/erfolgsmagie

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