Ayda und warum ich nicht über das Wasser laufen kann (Manifestieren)


Ayda saß mit dem alten weisen Mann am Strand des wunderbaren Meeres. Es war ein Sommertag. Still. Niemand außer Ihnen. Sie saßen nur dort genossen die weiße Gicht die jede Welle heran spülte und das immer gleiche Rauschen des Meeres. Sie schauten auf den Horizont und ließen sich die leicht kühle Brise in das Gesicht wehen.

Auf einmal entdeckte Ayda eine Person weit am Horizont. Sie schien einen langen Kaftan zu tragen und über das Meer zu gehen. Schnell war ihr klar „das muss Jesus sein! Jesus macht einen Spaziergang über das Meer.“

Sie fragt den alten weisen Mann: Weiser Mann, wie macht Jesus das?

Der weise Mann fragte zurück: Wie machst Du das?

„Was soll ich machen?“

Wenn Du ihn, Jesus, nicht mehr sehen würdest, könntest Du dann mit Bestimmtheit sagen, dass er noch dort ist? Dass er wirklich über das Wasser läuft?

„Nein!“

Könntest Du das auch? Über das Wasser laufen?

„Nein!“

Und wenn Du Dich aber dabei sehen könntest, wenn Du es fühlen würdest, riechen, schmecken, mit all Deinen Sinnen erleben – wenn Dir Dein gesamtes Körpersystem und Dein Gehirn Dir sagt, dass Du es TUST. Wäre es dann so?

„Ja!“

Wenn Du blind und taubstumm wärest, wie wäre dann die Welt für Dich? Gäbe es die Serie „Lindenstraße“?

„Ja, ich denke schon. Ich könnte Sie nur nicht sehen.“

Woher wüsstest Du es denn?

„Die ANDEREN würden es mir irgendwie kommunizieren.“

Woher wüsstest Du, dass das was die ANDEREN kommunizieren WAHR ist? Woher wüsstest Du, dass die ANDEREN das sind, für das Du sie hältst? Welche Beweise gäbe es?

„Ich wüsste es nicht. Ich müsste mich darauf verlassen. Ich hätte keine Beweise. In MEINER WELT würde die Lindenstraße NICHT EXISTIEREN.“

Wer sagt Dir, dass die ANDEREN wirklich existieren?

„Mein Tastsinn, mein Geruch, meine verbleibenden Sinne. Sie senden Impulse zu meinem Gehirn, dass diese äußeren Reize übersetzt und mir diese dann wiederspiegelt. Es ist meine innere Repräsentation von dem was Außen sein MÜSSTE.“

Wenn Dir Deine Gedanken, zum gleichen Umstand eine andere Realität „vorgaukeln“ würden – was wäre dann?

„Dann wäre das meine Realität!“

Was ist nun die Wahrheit?

„-„

Du hast mir von dieser hübschen Villa am Meer erzählt und von dem Hund, den Du gerne haben möchtest. Gibt es die schon?

„Nein, noch nicht!“

Wenn alle Deine Sinne und die ANDEREN Dir sagen würde es gibt sie doch schon und Du lebst dort – wäre es dann die WAHRHEIT?

„-„

Quelle:

Geschichten von Ayda und dem alten weisen Mann

Claudia Stahl (Copyrights)

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